Segafredo Central Station Bremen

Arriving with my train in Central Station of Bremen i always visit the small Segafredo coffee bar.

High quality coffees, good espresso machines and always someone who knows to handle it. A successful formula!



Pictures were taken with my iPhone SE.

Jens Christian Heuer

Contrescarpe Bremen 

Contrescarpe ist die äußere Begrenzung, eine Mauer oder Böschung am Hauptgraben einer Festungsanlage. So war es auch an den Wallanlagen in Bremen zum Schutz der Stadt vor Angriffen. Heute ist Contrescarpe eine Straße mit vielen schönen Häusern, die in West-Östlicher Richtung südlich der Wallanlagen verläuft, heute ein großer Park inmitten der Stadt.


Schöne Häuserzeile am Contrescarpe. Blick von den Wallanlagen über den alten Hauptgraben. Foto: iPhone SE mit der App Shootmanual f/2,2 • ISO 34 • 1/1250sec

Ein paar der schönen Häuser am Contrescarpe:

Bremen: „Haus des Reichs“ am Rudolf-Hilferding Platz und Beginn des Contrescarpe. Das Haus im Baustil des Expressionismus wurde 1930 fertig und ist heute Sitz der Bremer Finanzverwaltung. Der Expressionismus gehört zu den Baustilen der Moderne. Aber es wird nicht schlicht gebaut sondern runde und gezackte Formen und auch Skulpturen verzieren die Fassade. Das Gebäude soll auf den Betrachter als ein Gesamtkunstwerk wirken. Foto: iPhone SE mit der App Shootmanual f/2,2 • ISO 34 • 1/200sec 

Institut Francais, eine Villa im Jugendstil. Diese Richtung der Architektur kam am Anfang des 20. Jahrhunderts auf. Kennzeichnend sind dekorativ geschwungene Linien, häufig auch Blumenornamente und die Aufgabe von Symmetrien zugunsten der Funktion. Man wollte mit dem Althergebrachten brechen, etwas Neues wagen, einen eigenen Stil für die Zeit entwickeln. Foto: iPhone SE mit der App Shootmanual f/2,2 • ISO 34 • 1/200sec

Schöne Villa im Baustil des Klassizismus, eine Spielart des Historismus, der auf die Architektur der römische Antike zurückgreift. Der Historismus war in der 2. Hälfte des 19. Jahrhundert sehr beliebt. Foto: iPhone SE mit der App Shootmanual f/2,2 • ISO 34 • 1/250sec 

Schöne Häuserzeile im Baustil des Historismus mit Rückgriff auf Elemente der antiken Architektur (Dreiecksgiebel und Rundbögen) und des Barock (16.-18. Jahrhundert), eine Richtung der Architektur mit geschwungenen Linien, plastisch hervortretenden Formen und üppigen Verzierungen der Fassade. Foto: iPhone SE mit der App Shootmanual f/2,2 • ISO 34 • 1/200sec

Ein Spaziergang am Contrescarpe und in den Wallanlagen lohnt sich, vor allem bei schönem Wetter. 

Jens Christian Heuer

Das Alte Rathaus von Bremen 

Das Alte Rathaus am Marktplatz in Bremen. Das Gebäude im Baustil der Gotik wurde 1410 fertiggestellt.und gehört heute zum Weltkulturerbe der Menschheit. 

Typisch für den Baustil der Gotik sind Spitzbögen, Kreuzrippengewölbe, schlanke hohe Türme und ganz allgemein die Betonung des Senkrechten. Doch beim alten Bremer Rathaus sieht man Rundbögen ind keine Spitzbögen! Hier zeigt sich der Einfluss einer damals neu aufkommenden Architekturrichtung, die auf die Antike Bezug nehmende Renaissance (Rundbögen der Römer).

Foto: iPhone SE mit der App Shootmanual f/2,2 • ISO 34 • 1/250 sec

Der Bremer Dom

Der Dom am Marktplatz in Bremen wurde im 11. Jahrhundert als Romanische Kirche  erbaut, noch erkennbar an den Rundbögen. Ab dem 13. Jahrhundert  wurde das Gebäude zu einer Kirche im Gotischen Baustil umgestaltet. Typisch für die Gotik sind die Spitzbögen und die Betonung senkrechter Linien.  

Foto: iPhone SE mit Shootmanual f/2,2 • ISO 34 • 1/250 sec

Schach Bremen B-Klasse – Saison 2016/17 Runde 7

Als Mitglied der Schachfreunde Leherheide in Bremerhaven spiele ich mit der 3. Mannschaft in der B-Klasse Bremen. In den beiden vorangegangenen Saisons waren wir zweimal hintereinander aufgestiegen, von der D- in die C-Klasse und dann von der C- in die B-Klasse. In der laufenden Saison halten wir uns immerhin im Mittelfeld. Am 19. März waren wieder Punktspiele. Die Schachfreunde Leherheide 3 mussten auswärts beim SK Bremen-Nord 4 antreten. Jede Mannschaft besteht aus 8 Spielern, für einen Sieg gibt es 1 Punkt, für ein Unentschieden (Remis) 1/2 Punkt. Die Bedenkzeiten ist für jeden Spieler 2 Stunden für 40 Züge und dann noch einmal 1 Stunde für den Rest der Partie. Am Ende wird abgerechnet. Wir verloren knapp mit 3,5 : 4,5. 


Grafik: Landesschachbund Bremen

Trotz der Niederlage muss sich unsere Mannschaft um den Abstieg wohl keine Sorgen mehr machen wie die Tabelle nach 7 von 9 Runden (Spieltagen) zeigt.


Grafik: Landesschachbund Bremen

Ich selbst spielte am 5. Brett mit Weiß und erreichte ein Unentschieden. 

Jens Christian Heuer (DWZ 1244) – Miguel Scheibler (DWZ 1464) 


Remis! Grafik: Stockfish App

Eröffnung: Französische Verteidigung, Steiner Variante 

1. e4 e6 2. c4 c5 3. Sc3 Sc6 4. Sf3 Sge7 5. L e2 d5 6. cxd5 exd5 7. exd5 Sxd5  8. Sxd5 Dxd5 9. b3 Lg4 10. O-O O-O-O 11. Lc4 Lxf3 12. Lxd5 Lxd1 13. Lxc6 Le2 14. Te1 Ld3 15. Lf3 Ld6 16. Lb2 f6 17. Te3 Lf4 18. Te7 Td7 19. Txd7 Kxd7 20. Lxb7 Te8 21. g3 Lxd2 22. Kg2 Kc7 23. Lf3 c4 24. bxc4 Lxc4 25. a3 Te1  26. Txe1 Lxe1 27. Le4 h6

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Jens Christian Heuer

Erdähnliche Planeten bei Trappist 1

Bei dem Roten Zwergstern Trappist 1 wurde ein ganzes Planetensystem mit erdähnlichen Planeten gefunden.

Bei dem 39 Lichtjahre entfernten roten Zwergstern Trappist 1 wurde ein Planetensystem mit 7 erdähnlichen Planeten entdeckt. Die Planeten haben sind erdgroß, etwas kleiner oder etwas größer. Alle Planeten sind ihrer Sonne sehr nahe, das ganze Planetensystem würde in die Umlaufbahn des Planeten Merkur passen, der sonnennächste Planet unseres Sonnensystems. Um es anschaulich zu machen: Trappist ist kaum größer als der Planet Jupiter unseres Sonnensystems (aber deutlich massereicher). Das ganze Planetensystem um Trappist 1 ist in etwa so ausgedehnt System der Jupitermonde. 

Da Trappist 1 als roter Zwergstern verglichen mit unserer Sonne nicht nur deutlich kleiner ist sondern auch viel schwächer leuchtet, liegt die habitable Zone – der Abstandsbereich in dem lebensfreundliche Temperaturen möglich sind – sehr nah am Stern. Drei der sieben Planeten bewegen sich in dieser habitablen Zone, es könnte dort also flüssiges Wasser geben und damit vielleicht auch Leben. 

Das Planetensystem um Trappist 1 wurde durch ein internationales Astronomenteam mit Hilfe der Weltraumteleskope Hubble und Spitzner (ein Infrarotteleskop) und erdgebundenen Teleskopen (u.a. das Very Large Telescope am European Southern Observatory in Chile) entdeckt. Dabei kamen zwei Methoden zum Einsatz:

1) Transit-Methode
Immer wenn ein Planet aus Sicht des beobachtenden Teleskops auf seiner Bahn um den Stern vor der Sternscheibe vorüberzieht (Planetentransit) kommt es zu einer winzigen Abschattung und damit Helligkeitsabnahme des Sterns. In der Lichtkurve zeigt sich diese Helligkeitsabnahme in einem Delle nach unten. Aus der Periode mit der sich eine solche Helligkeitsabnahme wiederholt folgt die Umlaufzeit und nach den Keplerschen Gesetzen auch der Abstand des Planeten von seinem Stern. Das Ausmaß der Helligkeitsabnahme lässt Rückschlüsse auf die Größe des Planeten zu. 

2) Doppler-Methode: 

In einem Planetensystem wirkt nicht nur die Schwerkraft des Sterns auf den ihn umlaufenden Planeten, sondern auch umgekehrt. Deshalb bewegen sich beide Himmelskörper um ihren gemeinsamen Schwerpunkt, der allerdings immer innerhalb des Sternes liegt, da dieser viel schwerer ist als der Planet. Die Bahn des Sternes erscheint von außen nur als leichtes Wackeln, spiegelt aber trotzdem im Kleinen die viel größere Umlaufbahn des Planeten wider. Die Schwierigkeit liegt nun darin, aus einer so großen Entfernung die außerordentlich geringe Bewegung des Sterns zu messen. Eine Möglichkeit ist die spektroskopische Untersuchung des Sternenlichtes unter Nutzung des Doppler-Effekts. 

Wenn sich der Stern beim Herumwackeln einmal in Richtung Erde und dann wieder von ihr weg bewegt, werden die von ihm ausgesandten Lichtwellen abwechselnd ein wenig zusammen und wieder auseinander gezogen. Die Lichtwellen verschieben sich erst zum blauen (kurzwelligen) und dann zum roten (langwelligen) Ende des Spektrums (Doppler-Effekt). Aus dieser periodischen Dopplerverschiebung des Lichts können die Astronomen die Bahn des Sterns ermitteln und daraus mit den Newtonschen Gesetzen Masse, Umlaufzeit und den Abstand des Planeten von seinem Stern, ja sogar die Form der Umlaufbahn (kreisförmig oder elliptisch) bestimmen.

Mit der Transitmethode bestimmte man also Umlaufzeiten und Größe (Durchmesser) der Planeten, mit der Dopplermethode Umlaufzeiten und Massen. 
Da man sowohl Größe (und damit auch Volumen) als Massen der Planeten ermittelt hatte, konnte man auch die Dichten ableiten. 

Alle Planeten sind danach Felsplaneten. Zwei der Planeten haben aber eine um 1/3 geringere Dichte als die Erde. Entweder fehlt ein Eisenkern oder es gibt sehr viel Wasser dort und es handelt sich um Welten mit einem globalen Ozean.

Als nächstes wollen die Wissenschaftler versuchen, die Planeten spektroskopisch näher zu untersuchen. Sollte man Atmosphären finden, die Sauerstoff und Methan enthalten – wie die der Erde – so wäre das ein deutlicher Hinweis auf Leben. Beide Gase reagieren miteinander, können also nicht lange koexistieren. Freier Sauerstoff reagiert zudem mit eisenhaltigen Gesteinen und es bildet sich rotes Eisenoxid (Rost). Findet man die beiden Gase Sauerstoff und Methan dennoch, dann müssen sie ständig nachproduziert werden. Das ist über längere Zeit wohl nur biologisch möglich, so wie auf der Erde. Den Sauerstoff liefert die Fotosynthese der Pflanzen, das Methan ist ein Stoffwechselprodukt bestimmter Bakterien. 

Jens Christian Heuer
Quelle: NASA